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Als ich im Jahr 1983 das erste Mal nach Fiji kam, hatte ich keine Ahnung dass dieser kurze Stop-Over am Rückflug von Australien mein Leben von Grund auf verändern sollte - wenngleich erst Jahre später.

Mit meinem heutigen Wissen kann ich sagen, Polynesien hat mich gerufen. Ich habe im Jahr 1983 heimatlichen Boden betreten.

Polynesien ließ mich fortan nicht mehr los und einige Jahre später wurde es zum Mittelpunkt meiner beruflichen Karriere. Ich hatte, da ich nicht bereit war, partei-politischem Druck nachzugeben um Karriere in der Bankenwelt zu machen, mich zum freiwilligen Abgang aus der "Sparefroh"-Bank entschieden und für eine "Karriere" als Reisebürolehrling - im "zarten" Alter von 26 Jahren.

Da im Reisebüro gerade die Stelle des Planungsmanagers für den Südpacific, Australien und Neuseeland frei und ich schon einmal dort war, bekam ich diese Stelle. Von da an "musste" ich ein paar Mal pro Jahr nach Polynesien reisen.

Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich vom Touristen über den Touristiker zum "halben" Polynesier geworden war. Mich berührte die Natur, Philosophie, die Menschen und deren Lebensweise so, als wären es meine eigenen Wurzeln.

Ich besuchte Inseln ohne TV und Internet und weder den Menschen dort, noch mir ging etwas ab. Ich habe bis heute kein TV-Gerät mehr gekauft. Und nach meinem letzten Besuch einer abgelegenen Insel im Fiji-Atoll habe ich mich weitestgehend aus dem "öffentlichen" Internet, vor allem aus den sog. Social-Medias zurückgezogen. Es gibt von mir weder "Gezwitscher" noch eine "Gesichtsbuch"-Präsenz und ich lebe immer noch! Sogar glücklicher und erfolgreicher als zuvor.

Als ich im Jahr 2002 lebensbedrohend erkrankte und mich nach meiner, von der Schulmedizin als nahezu unmöglich erachteten Gesundung endgültig der Medizin zuwandte, tat sich für mich das letzte Geheimnis Polynesiens auf: seine Heilmethoden.

Mein Weg in die Geheimnisse Polynesischer Heiltraditionen begann eigentlich in den USA, genauer gesagt in Californien, meinem "Little Polynesia"; nicht nur wegen der örtlichen Nähe, sondern wegen seiner einzigartigen Spiritualität und in Hawaii.

Ich durfte Menschen kennenlernen, die meinen weiteren Weg geprägt haben, wie die weltberühmte Autorin Lynne McTaggart, Dr. Serge Kahili King, der weltbekannte "Stadtschamane", Dr. Rollin McCraty, Forschungsleiter des Institut of Heartmath, Dr. Ihaleakala Hew Len, den Schöpfer des Self-Identity-HoŽoponopono, Joseph Reuben Silverbird, UN-Botschafter des Friedens oder Clint Ober der uns mit seinem "Earthing" wieder auf den Boden holt. Ebenso Kahunas in Rarotonga, Aitutaki, Maui, Kauaii, den Yasawas, u.v.a.

Vieles habe ich von ihnen gelernt, vieles direkt in Polynesien, und vieles aus zahlreichen Büchern und Filmen. Ausbildungen sind wichtig, aber noch wichtiger ist es, sich mit dem was man tut, zu identifizieren. Es zu leben und verinnerlicht zu haben, es zu einem Teil seiner Selbst zu machen. Nur dann, wenn man den "Spirit" erkennt und sich in den "Flow" dessen versetzen kann, was man tut, tut man es richtig.

Alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfe meiner geliebten Frau, DDr. Katalin Rath. Sie hat mir nicht nur gezeigt, was Liebe bedeutet, oft grundlose Liebe ohne Vorbehalte, sondern sie hat mir komplementär-medizinische Wege gezeigt und mir Türen und Einsichten geöffnet, von denen große Teile der Schulmedizin nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Ich wäre heute noch dort, wo Neale Donald Walsch seinen Weg begonnen hat, in den Abgründen der menschlichen Existenz, dort wo immer die anderen Schuld sind, dass es einem so mies geht und man so weit abgerutscht ist. Wo es wenig Aussichten aber viele Irrtümer gibt und unermessliches Elend.

Ich habe den Weg zurück geschafft, wie Neale Donald Walsch und seither ist jeder Tag, an dem ich anderen helfen darf, es mir gleich zu tun und aus ihren persönlichen Tiefen herauszufinden, ein Segen und ich danke dem, woran ich glaube, aus tiefstem Herzen für jeden einzelnen Tag!

Im März 2013 habe ich in den USA, genauer gesagt in Arizona, mein Studium in Metaphysik mit der Promotion zum Dr.Msc.n.A.R. erfolgreich beendet, bin Mitglied der "American Metaphysical Doctors Association" und habe mir damit einen Lebenstraum erfüllt. Über mein Dissertationsthema "HUNA - The Polynesian Form of Metaphysics" darf ich im Mai 2013 einen Vortrag anlässlich der 75-Jahrfeier meiner Universität in Sedona/Arizona halten. 

Mein Ziel im Leben ist es, jeden dort abzuholen wo er/sie gerade steht und die Menschen mitzunehmen auf die wunderbare Reise durch Körper, Geist und Seele, bis dorthin wo ich sie wieder an ihre eigene Realität übergeben kann und sie auch weiterhin nicht vom Polynesischen Weg abweichen.



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